Pressesprecher

Robert Zedlitz

Name: Robert Zedlitz
Geburtstag: 08.11.1988
Hobbys: Handwerks- und Werbungsgeschichte, Europäische Geschichte, Kartographie, Fechten, VW Golf, Politik
Themenschwerpunkt: Bürgerrechte, Bildung, Infrastruktur, Außenpolitik und Sicherheit
Warum bei den Julis?: Ich kam zu Beginn meines Jurastudiums, während der Bundestagswahl 2009 zu den Leipziger JuLis. Die folgende konservativ-liberale Bundesregierung hat seither kein einziges Projekt umgesetzt, für das ich geworben hatte. Keine Steuerreform, keine Familienrechtsreform, keine Versicherungsreform. OK, es gab auch gute Stunden: Wir haben einen stabilen Haushalt, unsere Entwicklungspolitik ist entfilzter als vorher, ACTA ist gestoppt und die Vorratsdatenspeicherung konsequent blockiert. Dafür haben wir eine verkorkste Strompolitik, instabile Währungsrettungsmechanismen und ein verschludertes Wehrersatzdienstprovisorium. Was ist daran liberal und vernünftig?
Sympathischerweise fragen sich das die JuLis ebenfalls. Auch in Münster habe ich mit den Jungen Liberalen aktive Leute kennen gelernt, die kritisch und vernunftbestimmt große und kleinere Politik hinterfragen, die Freiheit, Leistung und Wert des Einzelnen vor alles andere stellen, und dabei immer für eine gute Runde Poker oder eine spontane Aktion zu haben sind. Ein Stachel im Fleisch der Parteien, insbesondere einer bestimmten Partei, und gleichzeitig ein Motor für gute Ideen für die Zukunft. Ich bin der Überzeugung, dass sich unsere Generation nicht ungeprüft von Leuten regieren lassen sollte, die unsere Eltern und Großeltern sein könnten! Wir sollten unsere Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen - und wir JuLis machen den ersten Schritt.
Sei auch dabei!
Lieblingszitat:
"(...) Alles Käse, Genossen. Hinrichten, wenn notwendig auch ohne Gerichtsurteil.“
Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR, 1982

"Endlose Straßen, gleißende Bahnen,
ziehen geheimnissvoll leuchtend ihr Band,
raunen und flüstern, bringen ein Ahnen,
künden von Ferne, Welten und Land.
(...)
Wir sind Piraten der Straßen und Gassen,
lassen uns treiben, wohin es uns weht.
Wenn uns dann einstmals die Sterne verblassen,
sagen wir leise der Landstraß' valet."
- Max Stahl (1922-1996)
aus: Lieder und Geschichten der unangepassten Jugend im Rheinland 1933 bis 1945